Reiseimpfungen

Wer eine Reise plant, sollte auch an seinen Impfschutz denken. Das gilt nicht nur für Fernreisen!
Auch in Deutschland können Gefahren lauern. So kann man sich bei einem Zeckenbiss mit FSME (Frühsommer-Meningoenzephalitis) infizieren. Ein erhöhtes FSME-Risiko gibt es laut Robert Koch-Institut vor allem in Baden-Württemberg und Bayern, in Südhessen und im südöstlichen Thüringen. Zusätzlich befinden sich einzelne Risikogebiete in Mittelhessen (Landkreis Marburg-Biedenkopf), im Saarland (Saar-Pfalz-Kreis), in Rheinland-Pfalz (Landkreis Birkenfeld) und seit 2014 mit dem Vogtlandkreis auch in Sachsen.

Die richtige Vorsorge ist abhängig vom Reiseziel, der Art der Reise (Pauschalreise oder Trekking-Tour) und dem persönlichen Risiko, etwa aufgrund einer Vorerkrankung. 
Zu beachten ist außerdem, dass für die Einreise in einige Länder eine sogenannte Impfpflicht gegen bestimmte Krankheiten (beispielsweise Gelbfieber) bestehen kann.

Zeitplan

Sie sollten sich spätestens sechs Wochen vor Ihrem Reiseantritt vom Arzt über den passenden Impfschutz beraten und eventuelle Impflücken schließen lassen. So bleibt genügend Zeit, den nötigen Impfschutz aufzubauen. Denn für einen wirksamen Schutz sind manchmal mehrere Impfungen notwendig.
Bei speziellen Fragestellungen stehen Ihnen in der Reisemedizin qualifizierte oder tropenmedizinisch weitergebildete Ärzte zur Verfügung, die wir gern für Sie ermitteln.

Kosten

Die Kosten für Standardimpfungen, zum Beispiel gegen Masern, Diphtherie und Tetanus werden von den gesetzlichen (und meist auch privaten) Krankenkassen getragen.
Nach der Schutzimpfungs-Richtlinie werden die Kosten für Reiseimpfungen grundsätzlich nicht von der gesetzlichen Krankenversicherung übernommen und müssen somit privat getragen werden. Verschiedene Krankenkassen bieten die Kostenübernahme jedoch als sogenannte Satzungsleistung an, so dass sich eine Anfrage bei Ihrer Krankenkasse lohnen kann.

Weitere Fragen rund um das Thema Impfen beantworten wir gern. Rufen Sie uns an!

Stand 01/2017

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